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Das Team wob-racing im Artega-Showroom.
Foto: Privat
Das Team wob-racing im Artega-Showroom. Foto: Privat


Stellvertretend für alle 33 Studierenden der Ostfalia Hochschule Wolfsburg und 10 VDI-Mitglieder schrieb das Formula Student Team wob-racing der Studierenden den folgenden Text:
"Am Dienstag, dem 20.10.2009, konnten auch sechs Teammitglieder des Formula Student Teams wob-racing die Fahrzeugproduktion bei der Firma Artega in Delbrück bei Paderborn besichtigen. Einer Einladung der VDI-Bezirksgruppe Wolfsburg folgend, wurde die Fertigungsstätte der erst seit 2006 existierenden Firma von dem Leiter der Entwicklung, Herrn Pampel, vorgestellt. Die Geschichte und die Hintergründe der Entstehung sowie die wichtigen technischen Details des Fahrzeugs wurden ausführlich erläutert und auch die Fahrzeugproduktion wurde besichtigt. Abgeschlossen wurde die Betriebsführung durch ein Mittagessen im hauseigenen Restaurant".

Zum Produkt der Firma Artega: Die Firma fertigt den zweisitzigen Sportwagen GT, der erstmalig auf der IAA 2007 vorgestellt wurde. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 3,6 Liter V6 Motor mit einer Leistung von 220 kW (300 PS). Das Aggregat ist ein Volkswagen-Triebwerk, das unter anderem auch im Passat R36 eingesetzt wird. Mit einem Gewicht des GT von nur gut 1.100 kg lassen sich beeindruckende Fahrleistungen realisieren.“

Vom Artega GT sollen bis zu 500 Einheiten pro Jahr gefertigt werden; die Serie startet mit einer Sonderserie von 99 Fahrzeugen mit einer besonderen Ausstattung – dies zur Ergänzung im IQ-Journal 4/09, Seite 18. Weitere Informationen unter www.artega.de Abschließend bedankte sich Prof. Schmidt im Namen der VDI-Bezirksgruppe Wolfsburg bei Herrn Pampel für die zweistündige Führung, die durch eine intensive Diskussion am Produkt aufschlussreiche Einblicke gab für Unternehmer- Mut, hervorragende Ingenieur-Leistungen und anspruchsvolle Kunden-Wünsche – für die Studierenden ein interessanter Kontrast zur Produktion eines Großserien- Herstellers im Automobilbau.

Peter Hühne, Team wob-racing Dipl.-Ing. Heinz Böger VDI


 



Die stolzen Sieger mit ihren Urkunden und Rennwagen.
Foto: Philipp Ackermann
Die stolzen Sieger mit ihren Urkunden und Rennwagen. Foto: Philipp Ackermann


„Es war am Anfang ein ziemliches Chaos! Jeder hatte seine eigene Idee und war fest davon überzeugt, dass es die einzig Richtige sei“, meinte Anna Mekes, die als Teilnehmerin des Schülerinnen-Schnupperstudiums zusammen mit Erstsemestern ein Team beim SuJ-Konstruktionswettbewerb bildete. Als Erfahrung aus der Teamarbeit stellte sie fest, dass es manchmal gar nicht so gut ist, stur auf der eigenen Meinung zu beharren, wenn sich eine andere Lösung als besser erweist. „Man will ja schließlich als Team möglichst besser sein als die anderen“, fasste sie anschließend zusammen und freute sich bei der Siegerehrung und Preisverleihung über den zweiten Platz ihres Teams.
Zu dem Konstruktionswettbewerb am 15. Oktober hatten die Studenten und Jungingenieure Clausthal alle Erstsemester eingeladen.
Mit vorgegebenen Materialien sollten die Teilnehmer unter Zeitdruck einen Rennwagen basteln. Dieser sollte aus eigener Kraft eine möglichst große Strecke zurücklegen und dabei die Rennbahn, eine festgeklebte Tapete, nicht verlassen.
Dieser Herausforderung begegneten die neuen Erstsemester sehr erfolgreich. Sie durften sich im Anschluss bei der Siegerehrung der drei besten Teams über Urkunden und tolle Preise freuen: Uni-T-Shirts, Bücher aus dem VDI-Verlag und der kostenlos Besuch der Hannovermesse im nächsten April.
Mit dieser ungewöhnlichen Aktion machte das Clausthaler Team die Neulinge auf den VDI aufmerksam. Großes Lob fanden die durchaus unterschiedlichen Konstruktionen bei Prof. Dr.-Ing. Armin Lohrengel, Institut für Maschinenwesen, der die Schirmherrschaft über die Veranstaltung innehatte.
Zufrieden zeigten sich auch die anderen Teilnehmer. „In jeder Gruppe hat man lachende Gesichter gesehen. Es wurde hochkonzentriert gearbeitet, und trotzdem kam der Spaß nicht zu kurz. Man hat richtig gemerkt, mit wie viel Spaß und Begeisterung die Studenten bei der Sache waren.“ So ist Timo Weber aus dem suj- Vorstand überzeugt, dass man demnächst auf den Stammtischen einige der Teilnehmer wird begrüßen können.

Christian-Henrik Walter VDI